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Durch TBT deformierte Auster

Endokrine Stoffe entfalten selbst in geringsten Konzentrationen, die kaum über der Nachweisgrenze liegen, eine hormonelle Wirkung. Sie beeinflussen den Hormonhaushalt soweit, dass sie bei einfacheren Organismen wie Muscheln oder Schnecken zu einer Geschlechtsumwandlung führen können, außerdem zu Immunschwäche, Wachstumsstörungen und Entzündungen. Viele an Schiffen als bewuchshemmende Mittel eingesetzte Stoffe, sogenannte Antifouling-Mittel entfalten nachweislich eine solche Wirkung. Berühmtestes Beispiel ist das TBT (Tributylzinn), welches bei Austern zu starken Deformierungen führt und in der Muschelzucht einen Wirtschaftseinbruch verursachte. Mittlerweile ist TBT verboten, doch Nachfolgemittel wie Irgarol und Diuron stehen mittlerweile unter dem gleichen Verdacht.

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