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Gebänderte Grübchenschnecke (Lacuna vincta)

Kennzeichen: Gebänderte Grübchenschnecken haben ein bis zu 1 cm hohes, kegelförmiges Gehäuse mit bis zu fünf relativ flachen Umgängen. Der letzte Umgang ist besonders groß und bildet eine weite, eiförmige Mündung aus. Die Schale ist gelblich bis hellrot gefärbt, manchmal ist eine Spiralbänderung erkennbar. Der Fuß des Tieres ist grünlich oder hellrot gefärbt, die Kopffühler sind lang.

Ernährung: Die Meeresschnecke ist ein Weidegänger und ernährt sich von verschiedenen Makroalgen.

Fortpflanzung: Bei der Gebänderten Grübchenschnecke sind Weibchen und Männchen gleich groß. Besonders auffällig sind die weißgelben bis rosa gefärbten, ringförmigen Eigelege, die im Frühling auf flächigen Algen zu finden sind. Aus den Eiern schlüpfen kleine Schwimmlarven, die vor der Entwicklung zur Schnecke und dem damit verbunden Bodenleben erst einmal zwei bis drei Monate im Plankton des Meeres herumtreiben.

Vorkommen: Die Schneckenart ist an algenreichen, geschützten Küsten des Atlantiks, in der Nordsee und im westlichen Teil der Ostsee zu finden. Sie lebt auf Algen und Seegras.