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Seebull (Taurulus bubalis)

Kennzeichen: Der Seebull oder Langstachelige Seeskorpion ist nah verwandt mit dem Seeskorpion und ähnelt ihm äußerlich sehr. Auch er hat einen kegelförmigen Körper mit einem großen, dornenbewehrten Kopf und einem breiten Maul. Am Vorderkiemendeckel befinden sich 3-4 Stacheln, von denen der oberste besonders lang ist. Die Seitenlinie trägt eine Reihe knöcherner Schuppen. Am Maul befinden sich 1-2 kleine, fleischige Bartfäden. Als bodenlebender Fisch hat er keine Schwimmblase und besitzt auch keine Schuppen. Der Seebull ist bräunlich gefärbt und grüngelblich gefleckt. Die Bauchseite ist gelblich oder silbrig glänzend, während der Laichzeit jedoch rot und weiß gefleckt. Männchen werden bis 12, Weibchen bis 25 cm lang.

Ernährung: Der Seebull ist, wie der Seeskorpion auch, ein Lauerjäger und wartet gut getarnt auf seine Beute. Diese besteht aus Würmern, Krebsen und Fischbrut. Der Fisch macht knurrende Geräusche, die wahrscheinlich der Kommunikation innerhalb der Art dienen.

Fortpflanzung: Die Weibchen und Männchen des Seebulls werden am Ende ihres zweiten Lebensjahres geschlechtsreif. Im Winter werden die Eier in klebrigen Klumpen an Steine angeheftet, die das Männchen während der sechswöchigen Brutdauer bewacht. Die beim Schlupf 6 mm langen planktonischen Larven gehen bei einer Länge von 14 mm zum Bodenleben über.

Vorkommen: Der Seebull lebt im Flachwasser zwischen algenbewachsenen Felsen und in Seegraswiesen. Er kommt an den Küsten des Nordostatlantiks vor und dringt auch in die westliche Ostsee vor.