GridviewListLogin

en | dk | de

Seestachelbeere (Pleurobrachia pileus)

Kennzeichen: Bis zu 2,5 cm im Durchmesser groß, eiförmig und durch ihre Ruderplättchen stachelig aussehend – diese Rippenquallen-Art hat ihren Namen zu Recht.

Ernährung: Trotz ihrer zarten Gestalt sind Seestachelbeeren Beutegreifer, die Fischeier und -larven, Weichtiere, Ruderfußkrebse und sogar andere Rippenquallen fressen. Die Beute wird mit zwei bis zu 50 cm langen Fangtentakeln gefangen, die mit Klebzellen besetzt sind und als Fangnetz fungieren. Diese Fangfäden werden mit dem Futter eingezogen und zum Schlund geführt. Die Beute kann auch bei offenem Mund direkt von der Wasseroberfläche ergriffen werden. Seestachelbeeren selbst werden von Fischen wie Dorsch sowie von Artgenossen gefressen.

Vorkommen: Da die Seestachelbeere verschiedene Salzgehalte und Temperaturen toleriert, kommt sie in allen Meeren und Ozeanen der Welt vor. In der Ostsee dringt sie bis zum Finnischen Meerbusen vor. In manchen Meeresgebieten kann die Art in so hoher Zahl auftreten, dass sie als unerwünschter Beifang die Fischernetze der Küstenfischer verstopft.