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Schlangenstern (Ophiura spp.)

Neben dem Hellen Schlangenstern Ophiura albida kommt in der Fehmarnbelt-Region auch der etwas größere Gemeine Schlangenstern O. ophiura vor.

Kennzeichen: Der Helle Schlangenstern hat eine runde Körperscheibe von bis zu 1,5 cm Durchmesser und fünf schlanke, bis zu 6 cm lange Arme, die sich zum Körper hin gleichmäßig verdicken und kurze Stacheln auf der Unterseite aufweisen. An der Ansatzstelle der Arme befinden sich je zwei helle Kalkplatten, von denen sich der Name der Art ableitet und die die Art charakterisieren. Der Gemeine Schlangenstern hat eine insgesamt größere Erscheinungsform und keine hellen Kalkplatten. Die Farbe der Tiere variiert von hellem Beige über Rot bis zu dunklem Rotbraun. Auf der Unterseite sind sie deutlich heller gefärbt als auf der Oberseite, meist in einem hellen Beige.

Ernährung: Die beiden Schlangenstern-Arten leben als Allesfresser auf feinsandigen bis schlickigen Böden und ernähren sich dort von bodenbewohnenden Kleinlebewesen wie Muscheln und Krebstieren sowie von Aas und Detritus. Sie sind typische Weichbodenbewohner.

Fortpflanzung: Die Art ist zweigeschlechtlich. Aus den befruchteten Eiern entwickeln sich planktonische Larven und nach der Metamorphose die Jungtiere. Die Lebenserwartung des Hellen Schlangensterns wird auf bis zu drei Jahre geschätzt.

Vorkommen: Beide Schlangenstern-Arten sind im Nordatlantik, in der Nordsee und im Mittelmeer verbreitet. In der westlichen Ostsee sind sie aufgrund des geringen Salzgehaltes nicht mehr fortpflanzungsfähig, gelangen jedoch im Larvenstadium dorthin.